Seite wählen

Hannover aktiv für Klima und Umwelt – ein Bericht 

Der Projektname ist Wort für Wort Programm geworden: Durch das Jahresprojekt und der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie konnte der Verein sehr aktiv werden und sowohl nach innen wie nach außen wirken. Mit der personellen Aufstockung aus verschiedenen Fachbereichen, Lebenswelten und Blickwinkeln ist „Hannover aktiv für Klima und Umwelt“ trotz, mit oder sogar durch Corona zu einem lebendigen Projekt geworden. 

Menschen behutsam zusammen bringen, den Sommer über draußen sein, die eigene Resilienz stärken, eine mentale Corona-Pause einlegen, Brachflächen zu grünen Oasen verwandeln, Stadtteile auf ihr nachhaltiges Potential erkunden, Pflanzen, Bohren, Diskutieren und Utopien entwickeln – das alles wurde möglich gemacht durch ein junges, engagiertes Team und viele Hannoveraner*innen, denen eine klimagerechte Transformation ihrer Stadt am Herzen liegt. 

Die zahlreichen Bausteine des Jahresprojektes (s. Snapshots Projekte) gliedern sich in drei Hauptaktivitäten, die Bürger*innen zu aktivem Umwelt- und Klimaschutz im Alltag motivieren und diesen positiv besetzen. Anhand der Maßnahmen wurde interaktiv Aufklärung und Wissen rund um den Klimaschutz vermittelt sowie ein positives Narrativ verbreitet. Im Austausch mit Menschen aus der Stadt wurden Kräfte freigesetzt, Synergien gebündelt und wichtige Zeichen in die Stadt, Wirtschaft und Politik gesendet!

Urban Gardening

Anhand rund 15 verschiedener partizipativer Formate für Kinder, Einsteiger*innen, bestehende Co-Gardening-Projekte bis hin zur Formation zwei neuer Urban-Gardening-Gruppen wurden viele Menschen aktiviert, auf dem heimischen Balkon, vor der eigenen Haustür an der Baumscheibe oder im nachbarschaftlichen Garten-Projekt aktiv zu werden. Dabei spielt die Umdeutung städtischer Kulturräume wie Straßen, Parkplätze und Brachflächen hin zu Freiräumen für Mensch und Natur eine bedeutende Rolle. Eigenes Gemüse anbauen, Naschgärten anlegen, Kräuterbeete an ungewöhnlichen Orten pflanzen: essbare Stadtteile ist eine Vision, die Ökostadt mit Menschen vor Ort vorantreibt. 

Ihr wollt selbst eine Hochbeet-Aktion starten? Unser Hochbeete-Handout könnte euch helfen.

green is the new grey – nachhaltige Stadtteilspaziergänge

Mit offenen Augen, gemeinsamen Ideen und ein paar Tipps und Tricks rund um Nachhaltigkeit, Konsumvermeidung und Sharing-Modelle konnte rund 17 mal gemeinsam erkundet werden, wie grün die Südstadt, List, Linden, Nordstadt und Kronsberg schon sind. Die Teilnehmenden haben regionale Beispiele, Initiativen und Menschen, für die Umweltschutz selbstverständlich ist, kennen gelernt und so einen greifbaren und vorbildlichen Zugang zu Klima- und Umweltschutz kennen gelernt. 

Solidarische Stadt(Karte)

Hannover – meine, deine, unsere Stadt! Engagement & Teilhabe für ein sozial-gerechtes & klimapositives Hannover – unter diesem Motto ist eine analoge und digitale Karte entstanden, die Wissen bündelt, Engagement sichtbar macht und einen niedrigschwelligen Überblick der hannoverschen Akteurslandschaft gibt. Mit rund 150 Organisationen, moderner Graphik und empowernden Texten ist sie nicht nur Kühlschranktür-tauglich, sondern eine solidarische und mutmachende Karte für den Weg einer klimagerechten, städtischen Transformation! 

Ökostadt bedankt sich herzlich für die Unterstützung der TeilnehmerInnen der Deutsche Postcode Lotterie!