Freiräume für Natur und Mensch
Bäume statt Beton!
Mehr Natur in unseren Städten ist gut für unser eigenes Wohlbefinden, für das Klima und die Tierwelt. Bepflanzte Städte mit großen und kleinen grünen Oasen bieten Orte der Erholung, mehr Möglichkeiten für Sport-, Spiel- und Kulturangebote und sind besser an die Folgen des Klimawandels angepasst.
In unseren heißer werdenden Sommern werden unsere Städte zu wahren Hitzespeichern. Die natürliche Kühlung der Stadt durch ausreichend Grünbereiche ist immens wichtig für zahlreiche und ganz besonders auch für ältere Menschen.
Bei Starkregenereignissen helfen möglichst viele unversiegelte Flächen, den Schaden zu begrenzen. Bäume, Gemeinschaftsgärten und Parks tun uns gut, konsumfreie Zonen schaffen Raum für gesellschaftliche Begegnungen, Austausch und Teilhabe. Stadtgrün schenkt Menschen Schatten und saubere Luft, Tieren Nahrung und Lebensraum, trägt zum Erhalt der Biodiversität bei und ist auch für die Umweltbildung unverzichtbar.
Gut für das Klima in der Stadt also – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Wie funktioniert klimagerechte Stadtentwicklung? Wie kann eine gerechte Umgestaltung des öffentlichen Raums aussehen, die die Bedürfnisse, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen ins Zentrum stellt? Wie schaffen wir einladende öffentliche Begegnungsräume? Wie bekommen wir Grün an die Fassaden und auf die Dächer? Wie kommt Grün in alle Lücken und Freiräume, die wir entdecken, umgestalten oder schaffen können? Daran arbeiten die Initiativen auf den nächsten Seiten.
Holen wir uns die Natur wieder in die Stadt und erobern wir uns den öffentlichen Raum zurück!